20.12.2008 16:07
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Möglicherweise Hoffnung für Qimonda durch Darlehen aus dem Ausland
Für das Dresdner Werk des angeschlagenen Chip-Herstellers Qimonda könnte es einem Zeitungsbericht zufolge Hilfe von unerwarteter Seite geben. Die Sächsische Zeitung berichtete am Samstag, "ein Staat mit einem weiteren Qimonda-Standort" erwäge, ein Darlehen über 100 Millionen Euro zu gewähren. Grund sei, dass das dortige Werk von den Produkten aus Dresden abhänge. Das sächsische Wirtschaftsministerium, das in die Verhandlungen zur Qimonda-Rettung eingeschaltet ist, war für eine Bestätigung nicht zu erreichen. Sachsen hatte dem Chiphersteller ein Darlehen von 150 Millionen Euro angeboten und von der Mutter Infineon die gleiche Summe gefordert. (dpa) /