ich war heute morgen auch erst mal geschockt. ich glaube aber, wir übersehen da das wesentliche. franz hat es aber eigentlich schon angesprochen.
also hartcourt braucht working capital. wofür auch immer. soweit so gut.
aus sicht von hartcourt:
beim letzten mal sind sie zu vier chinesen gegangen, haben 20 mio. aktien hingelegt und 400k working capital eingesteckt.
warum machen sie das dieses mal nicht erneut? wäre doch viel einfacher als den umweg über dieses loan agreement zu gehen. denn das bei diesen konditionen die 50 mio. aktien ohnehin schon mittelfristig die bessere wahl sind, ist jedem klar.
aus sicht der investoren:
ich leihe 800k für 6% pro jahr. mit zins und zinseszins brauche ich mehr als sieben jahre, ehe ich 500k gewinn gemacht habe. gleichzeitig habe ich die option, aktien für 1 ct. zu nehmen, die schon bei 2 ct. den gleichen gewinn abwerfen. und diese 2 ct. erreichen wir ja heute ab und zu fast schon mal. ich könnte die 500k gewinn also quasi über nacht machen. wenn ich diese option jederzeit ziehen kann, würde ich das doch sofort tun. wozu dann erst noch ein loan agreement?
ich denke, das passt nicht zusammen. ich glaube tatsächlich, dass diese option nur gezogen werden kann, wenn hartcourt seinen rückzahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann.
alles andere positive hat franz schon geschrieben...
grüße
Rattle